Belle de Crécy

24,00

Vor Ort im Rosenpark zu erwerben!

Unsere Containerpflanzen k√∂nnen Sie bei uns im Rosenpark erwerben. Wir freuen uns dort sehr √ľber Ihren Besuch!

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Beschreibung

Wer bin ich? Bin ich eine oder bin ich viele?

Hier geht es um eine Rose, die unter vielen Namen unterwegs ist, am häufigsten wird sie als Belle de Crecy bezeichnet bzw. unter diesem Namen verkauft.

Sie ist sehr robust und außergewöhnlich in ihrer Farbgebung und sticht dadurch wirklich aus dem Farbkreis der Alten Rosen heraus.

Ihre Bl√ľtenfarbe ist in der Regel ein schiefergrau angehauchtes Violett mit teils blauen, teils r√∂tlichen Reflexen. Aber sie kann selten auch schon mal dunkelrosenrot, rosa oder fast wei√ü bl√ľhen.

Nat√ľrlich hat sie einen sehr angenehmen starken Duft und bildet einen sch√∂nen Strauch.

Sie steht im Rosenpark Reinhausen im Vergleichsquartier der dunklen Alten Rosen und zwar zum Beispiel unter den Namen Ombree Parfaite (eine von Schuttheis, dort wurde sie vor einigen Jahren so angeboten und eine aus dem Europarosarium in Sangerhausen), dann bekamen wir sie als “Nestor”, aber auch als Boula de Nanteuil haben wir sie bekommen.

Dazu kommen noch 2 Fundrosen aus Deutschland, die ebenfalls identisch sind. Sogar als “Gallica Conditorum” hat sie sich eingeschlichen. Meteor ist ein weiterer Name, unter dem man diese Rose heute finden kann und die auch so im Vergleichsquartier der dunklen Alten Rosen im Rosenpark Reinhausen steht.

Meiner Meinung nach k√∂nnte sie vielleicht wirklich einmal unter einem dieser Namen in den Handel eingef√ľhrt worden sein, aber es ist nicht nur die Belle de Crecy, sondern au√üerdem Boula de Nanteuil, die in Frage k√§men. Bei der Belle de Crecy wird oft angef√ľhrt, da√ü sie gro√üe Bl√ľtenst√§nde bildet; das ist allerdings bei unserer Rose hier fraglich. Bei beiden Rosen beinhalten die Beschreibungen oft, die Bl√ľten w√ľrden “schiefergrau verbl√ľhen” und das pa√üt wirklich auf unsere sch√∂ne Gallica-Rose.

Gallica-Rosen geh√∂ren zu den √§ltesten historischen Rosensorten. Ihre Farbpalette ist die breiteste der historischen Rosen, von (selten) wei√ü und hellrosa und pink √ľber rosenrot bis zu dunklem Violett. Sie duften stark, sind sehr buschig, meist resistent gegen Pilzkrankheiten und sehr winterhart. Gallicas k√∂nnen gut auf eigenen Wurzeln stehen und produzieren oft Wurzelausl√§ufer. Die H√∂he liegt meist zwischen 1,2 m und 1,8 m. Den Strauch direkt nach der Bl√ľte schneiden, im Fr√ľhjahr nur zu lange Neuaustriebe ganz leicht eink√ľrzen. Verj√ľngungsschnitt: ab dem 3. oder 4. Standjahr die √§ltesten Triebe am Boden entfernen. Sonst bis zu einem Drittel der H√∂he zu einem sch√∂nen, runden Strauch schneiden.

Zusätzliche Information

Klasse