Beschreibung
Annemarie Neuser ist eine kräftig wachsende Centifolien-Moosrosen-Hybride von Jean-Pierre Vibert aus dem Jahr 2001. Ihre eher kleinen, stark gefüllten Blüten sind rosa und unregelmäßig weiß panaschiert. Die Blüten neigen zur Proliferation, einer für manche historischen Rosen typischen Besonderheit, bei der aus der Blütenmitte nochmals kleine Blüten- oder Blattstrukturen entstehen können. Auffällig ist außerdem die starke „Bemoosung“, die sich bei dieser Sorte über nahezu die gesamte Pflanze erstreckt.
Ihren Namen trägt die Rose nach Annemarie Neuser aus Ronneburg in Thüringen, einer Freundin der Familie Vibert. Eine schöne persönliche Geschichte hinter einer ohnehin ungewöhnlichen Rose.
Die Moosrosen sind eher eine gemischte Klasse, denn hier finden sich Abkömmlinge z.B. von Gallicas, von Centifolien und auch von Rugosa-Rosen. Gemeinsam haben sie alle das sogenannte „Bemooste“ an Triebenden, Blütenkelchen und Knospen. Das sind Drüsenhaare, die stark nach Harz, gemischt mit anderen Duftnuancen wie Orange oder Zitrone, duften. Sie werden in der Regel zwischen 1 m und ca. 1,8 m groß und müssen regelmäßig einem Verjüngungsschnitt unterzogen werden (ab dem 3. oder 4. Standjahr die ältesten Triebe am Boden entfernen). Meiner Meinung nach gedeihen sie am besten in leichtem Halbschatten. In dieser Gruppe gibt es einige wenige öfterblühende Rosen und sogar einen Rambler (Wichmoss).






