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Kira

Kira ist eine sehr ungewöhnliche Rose! Nur schwer ist ihre Blüte allein als Rose zu bestimmen, ohne die Blätter zu Rate zu ziehen. Sie hat einen Blütenkranz rosafarbener Blütenblätter um eine pinselig anmutende Mitte. Das sind umgebildete Staubgefäße, die sich zu einer solch entzückenden Anmut zusammentun. Ich denke, man mag sie oder man mag sie nicht. Kalt läßt diese Rose sicher keinen echten Rosenliebhaber. Sie wächst langsam und wird kein Monster, diese Kuriosität kann man sich auch mal in einen kleineren Garten holen. Sie wirkt wie eine Fee zwischen den großen gefüllten Blüten der meisten modernen Rosen.

Sie soll ein Sämling der Gallica Splendens sein. Obwohl das jetzt auch ziemlich kompliziert wird: denn Gallica splendens wird immer als Synonym für die Gallica turbinata oder Frankofurtana angesehen. Ich habe mehrere Exemplare jeder der beiden Rosen mit ihren jeweiligen Synonymen im Rosenpark Reinhausen ausgepflanzt – und sie sind völlig unterschiedliche Rosen! Nun ja, jedenfalls halte ich diese Rose hier für einen Abkömmling von Gallica splendens, die aber eher keine Gallica-Rose ist, schon garnicht die typische Frankofurtana. Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich, mal im nächsten Jahr in den Rosenpark zu kommen und sich das Vergleichsbeet dieser Rosen mal zeigen zu lassen und selbst zu forschen!

Wer nun auf diese Rose Lust bekommen hat, kann sie hier mit einem Adventskalender-Rabatt bestellen – so lange der Vorrat reicht und so lange es Advent ist ;-). Haben Sie bereits eine offene Bestellung bei uns? Teilen Sie uns einfach per Email mit, daß Sie die eine oder andere (Advents-)Rose zu Ihrer bestehenden Bestellung hinzufügen möchten – ganz ohne Mindestbestellwert und erneute Portokosten.

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Tytti

Tytti ist eine sehr früh blühende Rose, die damit in den meisten Gärten die Rosensaison eröffnen würde. Sie ist eine Rugosa-Hybride, von der finnischen Züchterin Pirjo Rautio, die sie irgendwann vor 2009 gezüchtet hat. Sie ist eine der edelsten Rugosa-Rosen, die ich je gesehen habe: kurz nach dem Aufblühen von sehr samtigem Dunkelrot; und zwar samtig tatsächlich auch von der Konsistenz der Blüte her. Im Laufe der Blütezeit der einzelnen Blüte strecken sich ihre Blütenblätter und hellen auf zu einem sanften bläulichen dunklen Rosarot. Zusammen ergibt das ein fröhliches buntes Bild des blühenden Strauches! Ihre Blätter sind typisch gerunzelt wie eben Rugosas so sind, aber sie sind zierlicher und schmaler als es bei Rugosas sonst der Fall ist!

Sie ist öfterblühend und macht einen sehr schönen, gut proportionierten Strauch von ca 1,2 Metern in Höhe und Durchmesser. Bienen und andere Insekten lieben sie!

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Frau Annemarie Neuser

Frau Annemarie Neuser ist eine Moosrose aus Frankreich, eine recht neue Züchtung von Jean Pierre Vibert II aus dem Jahr 2001. Sie ist eine Kreuzung einer historischen Moosrose mit einer Bourbonrose. Mit ihr weiter zu kreuzen, um öfterblühende Moosrosen zu erschaffen, böte sich an. Diese Rose hat ein entzückendes Knopfauge in der Mitte der Blüte und einen leckeren Duft.

Frau Annemarie Neuser ist gestreift. Gestreifte Rosen scheinen wieder im Kommen zu sein, wenn man sich die neuesten Austin-Rosen so anschaut. Und Moosrosen? Ehrlich, Moosrosen muß man mindestens eine im Garten haben!

Sie sind eine ganz besondere Rosenform, mit einem moosähnlichen puscheligen Überzug der Knospen, Kelche und manchmal auch der Blütenstiele. Aus ihnen strömt ein so toller harzähnlicher Duft, ich gehe im Sommer zur Blütezeit immer Moosrosen streicheln und schnuppere noch mindestens eine Stunde lang an meinen Fingern, bis der letzte Duft verflogen ist. Der Duft kann süchtig machen und variiert auch bei den unterschiedlichen Moosrosen – mal ist Marzipanduft dabei, mal Orange oder Zitrone, manchmal auch Apfelduft, aber immer duftet es wie im Wald, nach harzigem Nadelholz. Das paßt so gut zu Tannenduft, es riecht nach echten Weihnachtsbäumen und Adventskränzen. Man kann die Knospen auch trocknen, dann kann man sie zu einem Weihnachtspotpourri wunderbar verwenden.

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Smoky Plum

Diese wüchsige Strauchrose ist eine Züchtung der Schweizerin Sharlene Sutter, die einige sehr gute Rosen schon gezüchtet hat, aber – diese ist mir die liebste! Ihre außergewöhnliche Farbe, tatsächlich mit passendem Namen, ein rauchiges, pflaumiges Rosenrot, macht sie für Liebhaber besonderer Rosenfarben zum Must-Have. Sie duftet gut, macht mehrere Blütenschübe im Jahr, ist frostfest und wird bis etwa 1,5 Meter hoch.

Smoky Plum macht sich gut im Adventskalender, dachte ich, denn Rauch, das erinnert an das Ausblasen echter Kerzen, an Kaminfeuer an kuscheligen Adventsabenden, an Feuerschalen bei Outdoorfeiern im Advent. Ich kann es richtig riechen 😉.

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Raspberry Chocolate

Raspberry Chocolate ist auch eine eigene Rosenzüchtung aus dem Jahr 2022. Sie stammt ab von einer Züchtung von Bettina Reister, nämlich „Rehbrunnen“, die ich mit einem anderen Sämling gekreuzt habe. Sie kann recht hoch werden, bis ca 1,2-1,5 Meter, wenn man sie läßt, kann aber auch kleinstrauchiger gehalten werden. Sie ist recht robust und hat einen schönen, milden Duft. Sie ist eine Floribunda mit einer recht ungewöhnlichen Farbe, die ich sehr liebe, nämlich Kakao. Und zwar nicht der pure Kakao als reines Produkt, sondern das Getränk, das entsteht, wenn man ihn mit Milch anrührt. Trinkschokolade? Früher, ganz weit in der Vergangenheit in meiner Jugend 😉 hieß das mal Kaba, nach einem Markenhersteller…Obwohl diese Farbe so typisch ist, tue ich mich immer sehr schwer mit der Beschreibung. Und ehrlich: so schön diese Rose ist, eine Farbbeschreibung „Trinkschokolade“ ist wohl nicht sehr verkaufsfördernd, oder? Trotzdem habe ich mich im Shop für diese Version entschieden: „geht trinkschokoladenfarbig auf und blüht danach himbeerig lila und pink ab. Zwischendurch bei ganz heißen Temperaturen auch caramell und buttermilchfarben.

Einen schönen schokoladigen Nikolaustag wünsche ich ;-).

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Creme Caramel Södler

Diese Creme Caramel ist eine Farbmutation der Rose „Café“ (diese stammt aus dem Jahr 1956 aus dem Hause Kordes) und ist ihr im Wuchs und sonstigen Eigenschaften sehr ähnlich. Aber ihre Farbe ist wirklich immer noch sehr ungewöhnlich, eher Bronze- oder Messingfarben meist als braun oder apricot. Diese Mutation, bei Rosen „Sport“ genannt, ist entstanden in einer Gärtnerei und entdeckt und gerettet von Thomas Södler, der aber diese Rose leider nie weiter vermehrt hat. Sie hat schön gefüllte, nickende Blüten, wie Café auch und einen starken Duft. Wir führen eine ganze Reihe von sogenannten „Sports“ und konnten daraus auch schon vieles lernen, zum Beispiel rückschließen von einer gesporteten Rose zu ihrem Ursprung, der Rose, aus der sie mal entstanden sein könnte. Nicht alle Sports sind auch langlebig, es gibt viele kleine Mutationen, die mal schnell kommen aber auch schnell wieder gehen 😉. Mutationen bei Rosen können neben der Blütenfarbe oder der Blütenfüllung auch vor allem die Eigenschaften zum Klettern hervorrufen.

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Honey Dijon

Mit Honey Dijon möchte ich eine meiner absoluten Lieblingsrosen als Leckerli in den Adventskalender bringen. Sie war damals die erste bräunlich-senffarbene Rose, die ich jemals hatte. Kurz nach ihrer Einführung 2005 in den USA von Weeks, vom Züchter Carruth hervorgebracht, haben wir damals eine Sammelbestellung in einem Internetforum gemacht und sie kam damals mit. Diese besondere Farbe, ihre sehr sehr edle, samtige Blüte, ihre Robustheit für eine Rose in einer so ungewöhnlichen Farbe hat mich sehr begeistert – und tut es noch! Sie kann bis zu 1,5 Meter hoch werden an einem guten Standort und hat einen tollen, fruchtigen aber edlen Rosenduft.

Sie war eine der beiden Rosen, die meine tiefe Leidenschaft für Rosen in den besonderen Farben hervorgerufen hat. Vielleicht geht es ja nicht nur mir so?

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Stephen Rulo

Stephen Rulo wird meist als „Grandiflora“ bezeichnet, ich würde sie einfach „Teehybride“ oder Edelrose nennen 😉. Sie hat eine schöne bräunliche Farbe und sehr edle Blüten, besonders im Knospenstadium. Ihre Farben reichen von bräunlich -apricot bis hin zu einem silbrigen Lila, ganz ein Kind von Mutter und Vater (Mutter ist die hellbräunliche Singing in the Rain, Vater ist Stainless Steel, dessen Name genau ihre Farbe beschreibt 😉 ). Stephen Rulo ist eine typische bräunliche Diva, sie braucht einen guten, luftigen, sonnigen Platz und schenkt uns dann mehrmals im Jahr diese wunderschönen Blüten!

Stephen Rulo ist auch eine der wenigen Rosen, die einen Männernamen tragen. Wir alle tun uns offensichtlich schwer, uns von den überkommenen Vorstellungen von Rose und Weiblichkeit zu lösen. Ich durfte wiederholt feststellen, daß Rosen mit Frauennamen oder rüschenromantisch anmutenden Namen einfach gefragter sind als solche mit neutralen Namen oder Männernamen. Ich bin jedenfalls mal gespannt, ob wir da noch ein Umdenken erleben werden! Ich empfehle währenddessen, auch mal einen Blick z.B. auf meine maskulinen rosigen Emanzipationsversuche zu werfen, nämlich Mark André Heeschen und Anton. Noch nicht sooo viele, aber ich arbeite dran 😉.

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Edith

Edith ist eine eigene Rosenzüchtung, eine der ersten drei Rosensorten, die wir je eingeführt haben, sie stammt aus dem Jahr 2012. Sie kann als Kletter- oder Strauchrose gezogen werden.

“Edith” mag, wie sich herausgestellt hat, ganz gern klettern, wenn sie geschützt an einer Wand steht, zum Beispiel. Sie stammt ab von “Blue For You” und hat mit ihr gemeinsam, daß sie manchmal im Frühjahr gern heller bis fast weiß blüht, sobald es kühler wird, im Herbst, aber sehr schön verblaut. Sie duftet toll und ihre weiße Blütenaußenseite rollt sich gern zum lilablauen, manchmal rosafarbenen und manchmal fuchsiafarbenen Inneren der Blüte, was einfach sehr romantisch aussieht. Oder edel?

Sie kommt tatsächlich sehr gut im Halbschatten zurecht und braucht Wasser und Dünger, dann wird sie richtig wunderschön, Blüten wie eine Edelrose, Wuchs wie eine taffe Strauchrose. Sie möchte nicht gern heruntergeschnitten werden, zumindest hier bei uns wird sie bei vorsichtigem Schnitt einfach besser.

Sie ist gesund und frostfest.

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Colonel Mustard

Diese Rose wurde vor 2019 in Neuseeland gezüchtet, vom Züchter John Ford. Dort trägt sie auch den Namen „Single Malt“. „Colonel Mustard“ ist eine wunderschöne, elegante Teehybride in Braun- und Senftönen, sie kann aber auch manchmal einen lila Einschlag bekommen. Sie duftet gut, ist für eine Rose dieser Farbe sehr robust und wüchsig und vor allem ist sie blühfreudig! Sie wirkt trotz ihrer Blütengröße sehr zart und edel.

Ich dachte mir, Adventskalender sollte bilden – zumindest mich selbst. Warum heißt diese Rose denn „Oberst Senf“?? KI und Google haben mich schlau gemacht und ich gebe gern dieses Wissen weiter: Colonel Mustard ist eine Figur, sogar eine der Hauptfiguren, in dem klassischen Brettspiel „Cluedo“, aber auch in dem Spiel „Murder Island“ taucht diese Figur auf. Außerdem spielt er im Film „Clue“ eine Rolle. Der Charakter von unserem Oberst Senf ruft eigentlich nicht nach „ich bin eine wunderschöne, zarte Rose“, denn er wird als Militärangehöriger dargestellt, ein Weißer, ein gefährlicher Jäger, wenigstens aber ehrwürdig… Aber ich kenne weder die Spiele noch den Film, lasse mich von Ihnen/ Euch deshalb gern belehren 😉. Dennoch ist er offensichtlich Namenspate nicht nur für unsere Rose, sondern auch für eine Hemerocallis und eine Iris desselben Namens. Warum? Weil alle drei senfgelbe Farben in sich tragen. Tja…wie komme ich jetzt an die beiden Stauden desselben Namens??

Wir wünschen eine schöne Adventszeit!

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